Linus Schwickerath spielt sich beim Tischtennis-Bundesfinale in die Top Ten

Der neunjährige Linus Schwickerath vom TSV Ebersheim hat beim Bundesfinale der Tischtennis-Mini-Meisterschaften einen starken neunten Platz belegt. Bundesweit hatten 25.000 Mädchen und Jungen an dieser Breitensportaktion des Deutschen Tischtennisbundes teilgenommen.

 

Der Weg zum Bundesfinale begann für Linus sechs Monate zuvor beim Ortsentscheid in der Ebersheimer Schulturnhalle. Hier setzte er sich gegen sechs Spieler aus seiner Trainingsgruppe ohne Satzverlust durch. Zweiter wurde Frederick Baltes, Dritter David Schreiber. Jetzt durfte Linus beim Kreisentscheid gegen die besten Minis der anderen Mainzer Vereine spielen. Bei diesem Turnier in Drais gewann er zunächst alle Vorrundenspiele, unterlag dann aber im Halbfinale dem späteren Sieger Max Degenhardt (Budenheim) und kam auf den dritten Platz. Durch die gute Platzierung qualifizierte er sich für den Verbandsentscheid in Essenheim.

 

Bei diesem Turnier hatte nur der Sieger die Chance, sich ein Ticket für das Bundesfinale zu sichern. Linus gewann wieder seine Vorrundengruppe und setzte sich im Halbfinale gegen Tim Dorfinger (Bodenheim/Gau-Bischofsheim) durch. Sein Gegner im Finale war Max Degenhardt, gegen den er in Drais verloren hatte. Linus lag schnell hinten, kämpfte sich dann aber Punkt für Punkt ran und hatte schließlich im Entscheidungssatz knapp die Nase vorne. Als Verbandssieger durfte Linus den Rheinhessischen Tischtennisverband beim Bundesfinale vertreten.

 

In Oberwesel kämpften beim Bundesfinale 20 Jungs und 20 Mädchen aus ganz Deutschland über zwei Tage um die beiden Titel. Jeder der 20 Landesverbände durfte nur jeweils einen Teilnehmer im Alter zwischen acht und elf Jahren stellen.

 

Linus erwischte einen unglücklichen Start: In der Gruppe C hatte er Pech mit einer zweifelhaften Schiedsrichterentscheidung, die ihm in seinem ersten Match den sicher geglaubten Sieg gekostet hat. Am Ende des ersten Tages standen ein Sieg und drei Niederlagen auf seinem Konto. Linus war enttäuscht, dass für ihn die Plätze eins bis acht nun nicht mehr erreichbar waren. Am zweiten Tag spielte Linus dann groß auf und setzte sich in seinen drei Zwischenrundenspielen überzeugend durch. Seine Blockbälle wurden jetzt immer sicherer, dazu punktete er auch immer wieder mit seinen Vorhand-Angriffsschlägen. So war es nicht verwunderlich, dass er im Entscheidungsspiel um Platz neun auch von Nils Pippig vom Sächsischen Tischtennisverband nicht mehr zu stoppen war.

 

Was mit etwas Glück möglich gewesen wäre, zeigt die Tatsache, dass Linus am ersten Tag gegen den am Ende Drittplatzierten nur knapp mit 2:3 verloren hatte. Den Viertplatzierten hatte er sogar besiegt. Linus durfte mit dem neunten Rang am Ende eines kräftezehrenden und nervenaufreibenden Turniers glücklich zurück nach Ebersheim fahren.

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